Myanmar und die Andamanensee - Multivisionsvortrag von Weltumsegler Wolfgang "Gangerl" Clemens

Jobplatz 9, 92431 Neunburg vorm Wald

Myanmar und die Andamanensee - Multivisionsvortrag von Weltumsegler Wolfgang "Gangerl" Clemens

📣 26.10. 19:30 Uhr - 22:00 Uhr:
Ein wüster Weltenbummler berichtet über ein goldenes Land - Vortrag über das mystische Myanmar.

Rückblick. Wolfgang Clemens, Jahrgang 1941, gelernter Kunstschmied und echter Draufgänger, führt ein abenteuerliches Leben. 1975 begann er auf dem Hof seiner Firma im bayerischen Roding mit dem Bau seiner 15 Meter langen und 4 Meter breiten Stahl-Segelyacht. Nebenbei betrieb er ein Wirtshaus mit Hotel, war zweimal Faschingsprinz und nutzte jede freie Minute für adrenalinreiche Hobbies. Beim Drachenfliegen stürzte „Gangerl“, wie ihn seine Freunde nennen, zweimal aus großer Höhe ab. Fatal endete auch ein Charter-Urlaub in Griechenland, da er mit Freunden 72 Tage unter unsäglichen Bedingungen im Gefängnis verbringen musste. 1988 verkaufte Wolfgang Clemens Firma sowie alle Besitztümer und begann seine Abenteuer-Weltumsegelung in Regensburg. Donauabwärts ging es Richtung Mittelmeer und über den Atlantik. Nach der Karibik folgte die Südsee, wo er sich sechs Jahre aufhielt. Auf dem Weg in die Antarktis überlebte er den sechstägigen Jahrhundertzyklon „Polly“ mit seinen bis zu 20 Meter hohen Wellen. Er segelte nach Papua-Neuguinea, bereiste das Hochland und den dichten Dschungel, wobei er Bekanntschaft mit den letzten aktiven Kannibalen machte. Bei den Philippinen musste er nachts zwei Piraten erschießen und schwer verletzt mit seiner Yacht nach Borneo fliehen. Später trampte er von Kapstadt bis nach München und legte dabei in zwei Jahren durch knapp 30 Länder über 50.000 Kilometer zurück. Er war im Himalaya und bestieg hohe Berge, bereiste die gesamte Seidenstraße und war fast in jedem Land Asiens. Zudem zählt er mittlerweile über 6.000 Tauchgänge. Mittlerweile ist der Grenzgänger seit über 30 Jahren unterwegs, hat circa einhundert Länder bereist und legte 100.000 Seemeilen sowie 180.000 Kilometer auf dem Landweg zurück. Er wagte sich in die wildesten Gebiete dieser Erde auf der Suche nach Primitivkulturen und entkam dem Tod schon viele Male nur um Haaresbreite. Ob horrende Stürme, Piratenüberfälle, Diebstähle, Krankheiten oder Knast, diesen Mann konnte bisher nichts stoppen. In seinem kommenden Vortrag berichtet Gangerl nach kurzem Rückblick auf sein abenteuerliches Leben über eine wesentlich ruhigere, aber nicht weniger interessante Reise durch ein spirituelles Land mit unglaublich vielen und vor Gold nur so strotzenden Sehenswürdigkeiten – das mystische Myanmar. Myanmar und die Andamanensee: Malaysia – Thailand – Myanmar Das Kulturerbe Myanmars (Birma) ist sehr stark von Buddhismus und uralten Traditionen geprägt. Auch heute noch werden dadurch Alltag und Lebensweise der Einwohner so intensiv wie in keinem anderen Land gelenkt. Gangerl reiste 2012 durch den vom Glauben an Buddhas Lehren geprägten, südostasiatischen Staat und erlebte dort eine für uns fast unvorstellbar entschleunigte Zeit. Er lernte die Sitten und Bräuche der Burmesen kennen, traf auf Kulturminderheiten und besuchte eine Vielzahl der kulturellen Stätten und Sehenswürdigkeiten des Landes. Begleiten Sie den Aussteiger an einem seiner Vortragsabende durch Thailand und die Andamanensee, um einen hautnahen Eindruck vom Leben im tiefgläubigen Myanmar zu erhalten. Fast im Knast - Der erste Eindruck Myanmars war zunächst streng. Die erstmalige Einreise nach Myanmar mit der Segelyacht scheiterte aufgrund eines fehlenden Dokuments. Um dem Polizeigewahrsam zu entgehen, musste der Weltenbummler schnell zurück nach Thailand flüchten. Von Langkawi in Malaysia führte seine Route später über das kunterbunte Bangkok ins burmesische Yangon. Unterwegs erlebte er prunkvolle Feste und allerlei Sehenswürdigkeiten. Weiter ging es nach Mandalay zum Mahamuni Buddha Tempel mit der 3,80 Meter hohen, goldenen Buddha-Statue, wo unzählige Menschen täglich der Morgentoilette des Buddhas beiwohnten. Mönche wuschen die Statue und putzten deren Zähne, während Gläubige auf Knien rutschend das Frühstück für Buddha brachten. Das burmesische Neujahresfest „Thingyan“ war eine freudig ausgelassene Wasserschlacht sondergleichen. Vier Tage lang waren alle Geschäfte geschlossen und auf den Straßen wurde aus allen Leitungen und ohne Rücksicht auf vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer gespritzt, bis der ein oder andere sogar aus dem Sattel flog. Die riesige Tropfsteinhöhle bei Pyin U Lwin beeindruckt nicht zuletzt durch den Bach, der mittendurch fließt. Danach ging es mit einem alten Fischerkahn auf dem Fluss Ayeyarwady zu einigen Tempeln, zu den Pagoden von Sagaing und schließlich zur historischen Königsstadt Bagan. Diese ist ein architektonisches Weltwunder aufgrund der tausenden dort errichteten Tempel und Sakralgebäude. Auf dem Gipfel des Vulkans Mount Popa besuchte Gangerl einen heiligen, übernatürlichen Wesen gewidmeten Tempel. Eine uns fremde, zauberhafte Welt, in der die Verehrung von Geistern und Buddhas Lehren höchsten Stellenwert besitzt. Weiter ging es nach Mingun, wo 1790 die größte Pagode der Welt errichtet werden sollte. Die weltweit zweitgrößte Glocke mit dem beachtlichen Gewicht von 87 Tonnen kann dort noch immer bewundert werden. Über Pakokku und Meiktila reiste der Tramp in die Shan-Region zum herrlichen Bergsee Inle und bestaunte Einbeinruderer, schwimmende Gemüseinseln und auf Stelzen gebaute Dörfer. Aber auch der schier grenzenlos erscheinende Pagodenwald Kakku in Taunggyi war äußerst beeindruckend. Ein Irrgarten mit weit über 2.000 eleganten Stupas aus dem 16. Jahrhundert. Nach den gigantischen Tropfsteinhöhlen in Pindaya mit den 8.000 Buddhastatuen flog Gangerl nach Kyaing Tong und reiste in die anliegende Bergregion, um - teilweise ohne staatliche Genehmigung - die dort beheimateten ethnischen Stämme zu besuchen. Wieder zurück in Yangon besuchte der Tramp die mit 60 Tonnen Gold verzierte Pagode Shwedagon, in der bei Vollmond tausende Menschen im Schein der unzähligen Kerzen beteten. Nächstes Ziel war der goldene Fels von Kyaiktiyo, eine Pilgerstätte, die der Legende nach die Form von Buddhas Schädel haben und nur durch zwei seiner Haare im Gleichgewicht gehalten werden soll. Zum Abschluss der tiefsinnigen Reise ging es noch nach Bago, um die höchste Pagode Myanmars zu bestaunen. Weitere Infos zum Vortrag: Webseite: www.sy-bavaria.de Facebook: Gangerl Clemens E-Mail: mail@sy-bavaria.de

Organisator:
Wolfgang Clemens
Diepoldstraße 5
93426 Roding
http://www.sy-bavaria.de
mail@sy-bavaria.de

Organisation:
hubermedia GmbH
http://www.hubermedia.de
support@hubermedia.de

Bildnachweis:
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Wolfgang Clemens - 23 Bagan - Shwezigon Pagode.JPG

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