Freiwillige Feuerwehr Steinberg
Die Freiwillige Feuerwehr Steinberg ist ein im Vereinsregister eingetragener Verein und Mitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Schwandorf. Gegründet wurde der Verein am 18. August 1884, so dass im Jahr 2014 das 130jährige Gründungsfest gefeiert werden konnte. Der Verein hat 430 Mitglieder (Stand: 01.03.2010), von denen 36 aktiven Dienst leisten. Die Jugendgruppe besteht aus 17 Jungen. Die technische Ausrüstung der Steinberger Wehr hat sich den im Laufe der Zeit geänderten Einsatzanforderungen angepasst. Gegründet um Brandkatastrophen wirkungsvoll entgegentreten zu können, bestimmen heute technische Hilfeleistungen überwiegend das Einsatzgeschehen. Statistisch gesehen ist nur mehr jeder fünfte Einsatz ein Brandeinsatz. Das breite Einsatzspektrum der technischen Hilfeleistungen umfasst Hilfe bei Verkehrsunfällen, Beseitigung von Ölspuren, Auspumpen überfluteter Keller, Beseitigung von umge­stürzten Bäumen, Ausleuchten von Einsatzstellen, Wasserversorgung der Bevölkerung bei Rohrbrüchen, Tierrettung und vieles mehr. Diesem geänderten Einsatzgeschehen hat sich auch die Ausrüstung der Steinberger Wehr ange­passt. Verfügte die Wehr in ihrer Gründerzeit nur über Hilfsmittel zur Brandbekämpfung, so ermög­licht die jetzige Ausstattung auch Hilfe bei den meisten technischen Hilfeleistungseinsätzen. Ausgerüstet ist die Wehr mit einem Löschgruppenfahrzeug 20/16, einem Tanklöschfahrzeug 8/15 und einem Mehrzweckfahrzeug VW-Bus. - Feuerwehr
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FFW Niedermurach
2⃣ Auf eine bald 150jährige Vereinsgeschichte kann die Freiwillige Feuerwehr Niedermurach zurückblicken. Es war nicht immer leicht, den Feuerwehrverein durch die Wirrnisse der Zeit zu führen. Trotzdem fanden sich immer wieder engagierte und couragierte Bewohner von Niedermurach, die dem Verein und damit der Dorfgemeinschaft dienten. Aus der Verantwortung heraus fiel dem Feuerwehrverein von Anfang an auch die Rolle eines dörflichen Kulturträgers zu. Deshalb wurde die nachfolgende Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Niedermurach nicht als absolut reine Feuerwehrgeschichte verfasst. Vielmehr sollte die Verbindung zum kulturellen Leben in Niedermurach hergestellt und interessante Ereignisse in Erinnerung gerufen werden. Die Feuerwehr war ja schließlich an nahezu allen Geschehnissen beteiligt und so lag der Gedanke nahe, die Vereinsgeschichte in Verbindung mit heimatkundlichen Begebenheiten zu Papier zu bringen. Auffallend oft erscheint in den Aufzeichnungen der Feuerwehr der Name Gillitzer und bedarf deshalb einer kurzen Erläuterung. In der ersten Mitgliederliste des Vereins befinden sich nicht weniger als sechs Personen mit Namen Gillitzer, davon allein drei mit Vornamen Josef, zwei hießen Anton und einer Johann. Außerdem hatte Niedermurach zur Zeit der Feuerwehrgründung bis nach dem Ersten Weltkrieg zwei Gaststätten mit Namen Gillitzer. In den Niederschriften der Vereinsversammlungen wurden deshalb zur Unterscheidung immer die Hausnummern dahinter gesetzt. Das Gasthaus Gillitzer, Haus Nr. 15, ist der heutige Brauerei-Gasthof Pröls. Zu diesem Haus gehörte früher auch eine Metzgerei, weshalb es auch Metzgerhaus genannt wurde. Es ist das Stammhaus der Gillitzerfamilien. Das Gasthaus Gillitzer, Haus Nr. 31, ist namentlich so geblieben; es heißt auch „Zum Goldenen Hirschen” und ist das Vereinslokal der Feuerwehr. Die Zuordnung der Personen mit Namen Gillitzer zu den beiden Gasthäusern bedürfte einer eigenen familienkundlichen Erforschung. Fest steht jedoch, dass ein Josef, ein Anton sowie Josef Gillitzer junior II (späterer Kommandant), aus dem heutigen Gasthaus Pröls stammten. Für den Leser sei noch hingewiesen, dass alle in kursiver Schrift gehaltenen Texte Auszüge aus Niederschriften darstellen und einschließlich Rechtschreibfehlern wiedergegeben sind. Die Geschichte ist in chronologischer Folge geschrieben und beinhaltet alle wichtigen Ereignisse eines jeden Jahres. Diese geschichtliche Betrachtung wurde nach bestem Wissen erstellt und durch Befragen älterer Niedermuracher Bürger ergänzt und untermauert. Sie erhebt keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit, ist aber in hohem Maße ein Spiegelbild des regen Vereins- und kulturellen Dorflebens, in dem sich so manche Niedermuracher wieder finden können. Bei aller Bescheidenheit der Dorfbewohner können sie stolz auf ihre Feuerwehr sein, deren Aktive mit ihrem Dienst an der Allgemeinheit auch ihre Liebe zum Pfarr- und Heimatdorf Niedermurach zum Ausdruck bringen. Josef Böhm - Feuerwehr
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