Stadtbibliothek Schwandorf
2⃣ Im Jahre 1954 gegründet fand die Stadtbibliothek nach mehreren Umzügen im Jahre 1976 ihr heutiges Domizil in den Räumen der ehemaligen Oberrealschule in der Sandstraße 5. Auf rund 550 Quadratmetern entstand eine moderne, kürzlich neu gestaltete Freihandbibliothek unter hauptamtlicher fachbibliothekarischer Leitung. Die Ausleihe ist kostenlos. Der Bestand der Bibliothek mit ihren rund 70.000 Medien weist neben Büchern auch CDs, DVDs, Hörbücher und Lernprogramme auf. Dazu bietet die Bibliothek eine Reihe von Publikumszeitschriften und Tageszeitungen an. E-books können über das Verbundsystem onleihe24ostbayern ausgeliehen werden. Für Lehrer und Schüler gibt es eine Reihe von Büchern im Klassensatz. Ein Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit besteht in der Sammlung heimatkundlicher Literatur über die Stadt Schwandorf, den Landkreis Schwandorf und die gesamte Oberpfalz. Nicht verfügbare Titel können gegen eine kleine Gebühr über den Deutschen Leihverkehr beschafft werden. Der Bestand ist durch einen Web-Opac erschlossen, der auch im Internet verfügbar ist. Dazu bietet die Bibliothek zu ihrem Wlan-Zugang auch mehrere Laptops zur Benutzung in der Bibliothek an. Ein gemütlicher Lesegarten, ruhige Leseecken und ein neues Lese Café laden ein zum Verweilen, Surfen, Diskutieren und Schmökern. Mit über 40 Wochenstunden Öffnungszeit gehört die Stadtbibliothek mit zu den benutzerfreundlichsten kommunalen Bibliotheken in Bayern, was auch durch den deutschen Bibliotheksindex des deutschen Bibliotheksverbandes (BIX) dokumentiert ist. Hier stellt sich die Stadtbibliothek in den Bereichen Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklung seit mehreren Jahren dem Ranking der deutscher Bibliotheken und erzielt dabei regelmäßig Spitzenwertungen. Auch mit dem Gütesiegel „Bibliothek – Partner der Schulen“ wurde die Stadtbibliothek schon ausgezeichnet und sie erhielt zudem 2013 den bayerischen Kinderbibliothekspreis für ihr Engagement in der Leseförderung. Neben den regelmäßigen Vorlesestunden gastieren mehrfach im Jahr Kindertheater- und Marionettenbühnen in den Räumen der Bibliothek. Das Kulturprogramm ergänzen Lesungen und Vorträge. Bildhinweis: Stadt Schwandorf - Bibliotheken und Büchereien
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Stadtbücherei Nittenau
Seit 1988 besitzt die Stadt Nittenau eine Bibliothek in Räumen am Marktplatz 3. Zum 100-jährigen im Jahre 2012 wurden die Räumlichkeiten grundlegend saniert, sodass sich die Bücherei derzeit auf dem modernsten Stand der Technik befindet. Oktober 1912: Gründung einer Ortsgruppe des Katholischen Pressevereins; die Grundtendenz des Vereins war die Hebung der Volksbildung mittels frei verfügbarer Bücher. Die Gründungsmitglieder Pfarrer Andreas Ruhland und Kooperator Johann Röseneder stiften insgesamt knapp 250 Bücher; zusammen mit ca. 40 Bänden aus der Münchner Zentrale kann die Ausleihe 1913 beginnen. Den Bibliotheksdienst in der „Volksbücherei“ übernimmt Frau Regina Rieder in einem Raum bei Bader Hildebrand in der heutigen Kolpingstraße. Die Finanzierung über jährliche  Mitgliedsbeiträge (2.– Mark) und Entleihgebühren pro Buch deckt nicht alle Ausgaben für Neuanschaffungen und Werbemittel. Bis zu vier Lesezirkel mit aktuellen Zeitschriften wurden bis 1935 unterhalten..... 1916 verlagerte man die Bücher vorübergehend in die Wohnung der Bibliothekarin Regina Rieder und sparte damit die Miete. 1924 konnte ein Katalog aller zur Verfügung stehenden Bücher gedruckt werden, insgesamt ca. 900 Bücher standen zur Ausleihe bereit. 1931 nach dem Tod von Frau Rieder übernahm Frl. Anna Reisinger  für 5 Jahre die Ausleihe. 1936 übernahm Frl. Fellner den Büchereidienst. Etwa zur selben Zeit fand ein Büchereiumzug von der Regensburger Str. 171 in das neu erbaute Jugendheim in der Kolpingstraße bei den Schwestern Meier im I. Stock statt. Ab 1937 Umbenennung in „kath. Pfarrbücherei“ auf Druck der Nationalsozialisten. 1953 wurde der  Bibliotheksbestand ins damalige Schulhaus, der Kirche gegenüber, gebracht. 1955 bewarb sich Nittenau um Gewährung staatlicher Fördermittel durch die  Jugendbuchaktion, der gezielten Förderung für die Schulentlassjugend; förderwürdig wurde die Zusammenlegung der alten Pfarrbücherei mit einer erst noch zu gründenden städtischen Einrichtung. Zu dem Grundstock an Büchern aus der Zeit der Volksbücherei konnte dann Neues bestellt werden. Die gemeinsame Volksbücherei Nittenau wurde bis 1974 von Frau Krajewski geleitet, die bisher schon die Pfarrbücherei betreut hatte; die Stadt musste für die geeignete Unterbringung der Bücher sorgen. Jugendbuchfördermittel und Grenzlandförderung halfen zum steten Ausbau der Bücherei. 1968 bezog die Bücherei einen Raum im Jugendheim St. Wolfgang. Im Jahr 1974 übernimmt Frau Krec die Büchereileitung. Ihren bisher letzten Standort bezieht die nunmehrige Stadtbücherei 1988 in den hellen, neurenovierten Räumen des ehemaligen Rathauses der Stadt Nittenau am Marktplatz 3 auf einer Gesamtfläche von 159m². Nicht nur eine neue Mitarbeiterin, Frau Silvia Fuchs, wurde eingestellt, sondern auch das Angebot systematisch erweitert, und die Bücher um eine Medienvielfalt wie Spiele, Kassetten, CDs, Hörbücher, Zeitschriften und PC-CD-Rom ergänzt. Seit September 2000 bietet die Erzieherin Katja Lehner monatliche, gut besuchte Vorlesestunden für Kinder bis ca. 10 Jahre an. Die langjährige Mitarbeitern Frau Silvia Fuchs wird 2000 neue Leiterin der Stadtbücherei. Vervollständigt wird das Büchereiteam von der Mitarbeiterin Frau Carolin Schmuck im November 2004. Bildnachweis: - - Stadtbücherei Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Bibliotheken und Büchereien
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