Ausstellung im Oberpfälzer Künstlerhaus: Ordnung und Chaos - Joseph Stephan Wurmer
📣 23.06.2018: Oberpfälzer Künstlerhaus (Kebbel-Villa): Joseph Stephan Wurmer: Ordnung und Chaos – Holzskulpturen 2008 – 2018 Joseph Stephan Wurmer (*1956 in Frauenwahl/ Ndb) lebt und arbeitet in Nürnberg. Seine Arbeiten umfassen Boden- und Wandskulpturen aus den verschiedensten Holzarten, u.a. aus Zeder, Pappel, Platane, Ahorn, Weide. Im Oberpfälzer Künstlerhaus zeigt der Bildhauer Holzobjekte, welche in den letzten 10 Jahren entstanden sind, erstmalig in einer Einzelausstellung. Im weiten Spannungsfeld zwischen Transparenz und Geschlossenheit, Außen und Innen, offenbaren die Holzskulpturen von Joseph Stephan Wurmer eine stille kontemplative Kraft gepaart mit differenziert gesetzten Bewegungsimpulsen. Idee und Werkstoff als so wesenhafte wie genau kalkulierte Einheit bilden die Basis für Raumachsen, Strukturen und damit verbundene Perspektiven, die den Arbeiten innewohnen. Birgit Möckel: "IIm weiten Spannungsfeld zwischen Transparenz und Geschlossenheit, Außen und Innen, offenbaren die Holzskulpturen von Joseph Stephan Wurmer eine stille kontemplative Kraft gepaart mit differenziert gesetzten Bewegungsimpulsen. Idee und Werkstoff als so wesenhafte wie genau kalkulierte Einheit bilden die Basis für Raumachsen, Strukturen und damit verbundene Perspektiven, die den Arbeiten innewohnen. Im Dialog mit geometrisch archaischen Ordnungsprinzipien öffnet das Werk Blickachsen und Denkräume, die sich auf universelle Weise mit dem Kreislauf der Natur verbinden. Konstruktives und organisches Wachstum, Bewegung und Licht fügen sich zur umfassenden Einheit." Ausstellung: 10.06.-22.07.18 Vernissage: So, 10.06.18, 11 Uhr Künstlergespräch: So, 24.06.18, 14:30 Uhr - Ausstellungen und Kunst
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Sonderausstellung: Volk Heimat Dorf
🔥 23.06.2018: Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen: Die Sonderausstellung „Volk Heimat Dorf – Ideologie und Wirklichkeit im ländlichen Bayern der 1930 und 1940er Jahre“ wurde durch die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Freilichtmuseen konzipiert. Sie vermittelt den Besuchern anhand der Themenbereiche Landwirtschaft, Alltag, Gewalt & Verfolgung, Gesellschaft und Bau- & Siedlungswesen, wie sich Politik und Ideologie der Nationalsozialisten im ländlichen Raum auswirkten. Hierzu führt sie ihnen die Facetten des Lebens der Landbevölkerung zwischen Erzeugungsschlacht und Hungersnot, zwischen Ideologisierung und Entnazifizierung und vor und während des Krieges vor Augen. Was änderte sich im Dorf nach 1933? Dieser zentralen Frage möchte die Ausstellung nachgehen und dabei schlaglichtartig wichtige Aspekte des Landlebens aufgreifen. Propagandaschriften über "Erzeugungsschlachten" und Anleitungen zur Seidenraupenzucht dokumentieren den starken Einfluss der NS-Politik auf die Landwirt­schaft. Hinterlassenschaften der Hitlerjugend, des Reichsarbeitsdienstes und des Winterhilfswerkes künden von der nationalsozialistischen Durchdringung der Gesellschaft – auch in der Provinz. Und scheinbar harmlose Exponate wie Honigschleudern und Kochkisten, Kleider und Kinderspielzeug offenbaren auf den zweiten Blick, dass auch das als einfach und idyllisch propagierte Landleben alles andere als unpolitisch war. - Ausstellungen und Kunst
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