Theresia-Gerhardinger-Haus
Das Theresia-Gerhardinger- Haus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis 1722 war es eine Reiterkaserne, danach Franziskanerkloster mit großer Klosterkirche von 1723. 1802 wurde das Kloster säkularisiert. Maria Theresia Gerhardinger und Franz Sebastian Job gründeten 1833 in Neunburg vorm Wald den Orden der „Armen Schulschwestern“. Als Gründungshaus des Ordens der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ hat die Niederlassung in Neunburg vorm Wald eine besondere Bedeutung. Hier begann Karolina Gerhardinger mit zwei Gefährtinnen ein klösterliches Leben, das auf Erziehung und Bildung ausgerichtet war. Die ersten Schwestern übernahmen fortan die Mädchenschule und bereits ab 1834 gewährten sie Neunburger Kindern in einer kleinen „Bewahranstalt“ frühkindliche Förderung; Waisenkindern schenkten sie liebevolle Fürsorge und in einer Suppenküche erhielten arme Kinder eine warme Mahlzeit. Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, wie sich Karolina nach ihrer Gelübdeablegung nannte, erstellte 1850 einen „Leitfaden für Kinderbewahranstalten“, in dem sie die grundlegenden neuen Ideen von Friedrich Fröbel (1782-1852) aufgriff und weiterentwickelte. Das Theresia-Gerhardinger- Haus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis 1722 war es eine Reiterkaserne, danach Franziskanerkloster mit großer Klosterkirche von 1723. 1802 wurde das Kloster säkularisiert. Maria Theresia Gerhardinger und Franz Sebastian Job gründeten 1833 in Neunburg vorm Wald den Orden der „Armen Schulschwestern“. Als Gründungshaus des Ordens der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ hat die Niederlassung in Neunburg vorm Wald eine besondere Bedeutung. Hier begann Karolina Gerhardinger mit zwei Gefährtinnen ein klösterliches Leben, das auf Erziehung und Bildung ausgerichtet war. Die ersten Schwestern übernahmen fortan die Mädchenschule und bereits ab 1834 gewährten sie Neunburger Kindern in einer kleinen „Bewahranstalt“ frühkindliche Förderung; Waisenkindern schenkten sie liebevolle Fürsorge und in einer Suppenküche erhielten arme Kinder eine warme Mahlzeit. Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, wie sich Karolina nach ihrer Gelübdeablegung nannte, erstellte 1850 einen „Leitfaden für Kinderbewahranstalten“, in dem sie die grundlegenden neuen Ideen von Friedrich Fröbel (1782-1852) aufgriff und weiterentwickelte. Das Theresia-Gerhardinger- Haus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bis 1722 war es eine Reiterkaserne, danach Franziskanerkloster mit großer Klosterkirche von 1723. 1802 wurde das Kloster säkularisiert. Maria Theresia Gerhardinger und Franz Sebastian Job gründeten 1833 in Neunburg vorm Wald den Orden der „Armen Schulschwestern“. Als Gründungshaus des Ordens der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ hat die Niederlassung in Neunburg vorm Wald eine besondere Bedeutung. Hier begann Karolina Gerhardinger mit zwei Gefährtinnen ein klösterliches Leben, das auf Erziehung und Bildung ausgerichtet war. Die ersten Schwestern übernahmen fortan die Mädchenschule und bereits ab 1834 gewährten sie Neunburger Kindern in einer kleinen „Bewahranstalt“ frühkindliche Förderung; Waisenkindern schenkten sie liebevolle Fürsorge und in einer Suppenküche erhielten arme Kinder eine warme Mahlzeit. Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, wie sich Karolina nach ihrer Gelübdeablegung nannte, erstellte 1850 einen „Leitfaden für Kinderbewahranstalten“, in dem sie die grundlegenden neuen Ideen von Friedrich Fröbel (1782-1852) aufgriff und weiterentwickelte. Bildnachweis: Stadt Neunburg vorm Wald - Theresia-Gerhardinger-Haus Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Bauten und Denkmäler
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