Katholische Pfarrkirche St. Ulrich Kemnath b. Fuhrn
Die Kirche ist ein neoromanischer Bau. Der rundbogig gestaltete Haupteingang befindet sich an der Westseite des Gebäude... Die Kirche ist ein neoromanischer Bau. Der rundbogig gestaltete Haupteingang befindet sich an der Westseite des Gebäudes. Den linken Seitenaltar schmückt eine Statue der hl. Maria. Zu ihrer Rechten befindet sich eine Statue der hl. Barbara mit Turm und Schwert, zu ihrer Linken die hl. Katharina. Der rechte Seitenaltar ist dem hl. Erzengel Michael geweiht, dem Drachentöter. Auffallend klein wirkt der neogotische Hauptaltar. Der Tabernakel bildet mit seinem hochgezogenen Aufbau das Kernstück des Altars. Die schlichte Deckenkonstruktion ist mit vielfarbigen Musterungen ausgestattet. Die Relief-Kreuzwegstationen sind wie alle anderen Figuren neueren Datums. Nur das Vortragskreuz aus dem 18. Jh. verdient die Aufmerksamkeit des kunstsinnigen Betrachters. Es befindet sich auf der linken Seite. Seit Karfreitag des Jahres 1988 hängt an der rechten Seite des Kirchenschiffes eine Fotokopie des bekannten Turiner Grabtuches aus Leinen. Jüngste  Untersuchungen bestätigen das Alter und damit die Echtheit des Originals. Alle Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen deuten darauf hin, dass es sich bei diesem Grabtuch von Turin um das Grabtuch Jesu Christi handelt. Bildnachweis: Stadt Neunburg vorm Wald - Katholische Pfarrkirche St. Ulrich Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Kirchen und sakrale Bauten
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Katholische Filialkirche Unserer Lieben Frau
Kern der Anlage ist eine romanische Kirche mit ehm. eingezogenem, halbkreisförmigem Chor, auf die die Langhauswände bis zu den Eingängen zurückgehen. Chor und Nordturm vermutlich um 1400 errichtet. 1788 Verlängerung und Erhöhung des Langhauses und Neugestaltung des Inneren der früheren Wallfahrtskirche. Renovierung 1967-69.  Nicht eingezogener, mit fünf Seiten eines Achtecks schließender gotischer Chor zu zwei kreuzrippengewölbten Jochen auf profilierten Polygonalkonsolen; Schlusssteine mit Lamm Gottes und Rosetten; drei kleine Spitzbogenfenster mit Nasen in der Apsis. Geschweifter, gegen das Langhaus abgeschrägter Chorbogen. Langhaus mit Pilastergliederung und Flachdecke mit Stuckdekoration in straffen Formen des ausgehenden Rokoko.  Bemerkenswert sind die 1903 aufgedeckten Gewölbemalereien von 1480-1500, die mit geringen Ergänzungen 1904 vom Maler Pfleiderer aus München konserviert wurden; auch im Wandbereich wurden MaIereireste gefunden, jedoch nicht freigelegt. Dargestellt sind in den Gewölbekappen ganzfigurige betende und musizierende Engel auf lichtgrünem, von Rankenwerk belebtem Grund, ferner vier Symbole der jungfräulichen Mutterschaft Mariens - Löwe, Pelikan, Strauß und wohl ein Phönix -, die vier  Evangelistensymbole sowie die Vier lateinischen Kirchenväter. Verschiedenfarbige ornamentale Muster überziehen die Gewölberippen.  In der 2. Hälfte des 18. Jh. entstand die qualitätvolle Rokoko- Ausstattung: im reich gegliederten Hochaltar vom Nabburger Schreiner und Bildhauer Luybl spätgotische Marienfigur; an der Nordwand des Langhauses thronende Muttergottes, beide Holzschnitzarbeiten der 2. Hälfte des 15. Jh.. Bildnachweis: Stadt Neunburg vorm Wald - Katholische Filialkirche "Unserer Lieben Frau" By Schwarzenfelder - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32419062 Dieser Eintrag erfolgt teilweise über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Kirchen und sakrale Bauten
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Sebastianskirche
Ein Gelübde aus Anlaß der damals herrschenden Pest war der Grund für die Erbauung der kleinen Sebastianskirche im Jahre 1714. Sie stand ursprünglich in der Verlängerung der Naabbrücke. Als 1898 die Eisenbahn nach Burglengenfeld gebaut wurde, mußte die Kirche abgetragen werden, um eine dirkete Straßenführung zum neuerrichteten Bahnhof zu ermöglichen. Um 60 m versetzt wurde sie neu aufgebaut und am 20. Januar 1902 eingeweiht. Die Kirche und der rechteckige Turmunterbau sind mit Bruchsteinen gemauert, der achteckige Turmunterbau ist ein Ziegelmauerwerk. Der Altarraum ist eingezogen und hat einen dreiseitigen Schluß. Die Decke ist flach und ohne Gemälde. Das Altarbild zeigt den Kirchenpatron St. Sebastian (20. Januar) und den Pestpatron St. Rochus. Der dahinter befindliche Engel hält eine Tafel mit der lateinischen Beschriftung "Contra pestem patroni" (gewidmet dem Patron gegen die Pest). Das Bild ist nicht signiert, der Künstler unbekannt. Das Altarbild, ferner eine Statue des hl. Wolgang, eine hölzerne Tafel mit der Chronik der ersten Kirche, sowie ein hölzerner Opferstock und ein kleines Altarkreuz stammen noch aus der Inneneinrichtung der ersten Kirche. Die Kirche verfügt über 40 Sitzplätze und ebenso viele Stehplätze. Zwei Glocken, die erst 1930 angeschafft worden waren, mußten während des Krieges abgeliefert werden. 1951 erhielt St. Sebastian eine Glocke von Pielenhofen aus der Werkstatt Hamm, Regensburg. Sie wiegt 120 kg und schlägt die Stunde. 1964 wurde die "Piusglocke" (mit Reliefbild von Papst Pius X.) vom Kreuzberg nach St. Sebastian gebracht. Sie wurde 1956 von Perner, Passau, gegossen und wiegt 102 kg. Sie schlägt jetzt die Viertelstunden. Bildhinweis: http://st-vitus.de/ - Kirchen und sakrale Bauten
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Pfarrkirche Bodenwöhr
Die Pfarrkirche im Zentrum von Bodenwöhr. Durch die feierliche Benediktion zum Kirchweihfest am 15. Oktober 1959 erhielt die neue herrliche Kirche ihre besondere Bedeutung für Bodenwöhr. Die neue Pfarrkirche präsentiert sich als dreischiffige Basilika im neuromanischen Stil. An die von einer prächtigen Rosette durchbrochenen Fassade schließt sich gegen Westen der mächtige Turm, gekrönt von einer Zwiebelkuppel und gegen Osten das Taufkapellchen, einer Seitenkapelle, an. Das gesamte Bauwerk, fest gefügt aus dem Erzhäuser Sandstein von warmgelber Tönung, macht in seiner edlen Formgebung und wohlabgewogenen Gliederung einen imposanten Eindruck. Das Kircheninnere zeigt sich von erhabener Größe. Auf dem, den Raum beherrschenden Hochaltar, zu dem eine breite Treppe hinaufführt und auf den aus hohen Rundbogenöffnungen indirekt Licht einströmt, erhebt sich das Kruzifix, das in bisher ungewohnter Weise, statt von der hl. Maria und dem hl. Johannes, von der hl. Barbara der 1. Patronin und vom hl. Laurentius, dem 2. Patron der Kirche Bodenwöhrs, als den Früchten der Erlösung, flankiert ist. Über dem Hochaltar wurde eine Anbetung der hl. Dreifaltigkeit geschaffen. Zur Taufkapelle führen einige Stufen vom Kircheninneren hinab, ähnlich wie in den Baptisterien der frühkirchlichen Kirchen. Der Kapelle gegenüber, unter dem Turm, ist eine weitere Kapelle eingebaut. Sie ist dem Gedächtnis der im Kriege gefallenen Pfarrangehörigen gewidmet. Die neue Steinmeyer-Orgel ist 2-manualig und hat 19 Register. In den Seitenschiffen sind die Kreuzwegschilder angebracht. Bis zum Jahr 1957 sind von verschiedenen Personen folgende Heiligenstatuen gestiftet worden, welche die beidseitigen Längswände des Kirchenhauptschiffes schmücken. Die schöne Patrona-Bavaria-Statue an der rechtseitigen schmalen Mauerfläche vor der Apsis ist ebenfalls eine private Stiftung, ebenso eine Fatima-Madonna im rückwärtigen Kirchenteil. Bildnachweis: TI Bodenwöhr - Kirchenansicht Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Kirchen und sakrale Bauten
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Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Penting
Um 1250 wurde mit dem Bau einer romanischen Kirche begonnen, von welcher der Altarraum, wie damals üblich nach Osten ausgerichtet, noch erhalten ist. Er befindet sich an der Südostecke der heutigen Kirche und wird Ölberg-Seitenkapelle genannt. Diese weist kräftige romanische Dreiviertelsäulen und ein Kreuzrippengewölbe auf. Ihre stilistischen Merkmale führten zur Datierung. Über dem Altarraum befand sich der ursprüngliche Kirchturm. Von 1700 bis 1725 brach man Teile der alten Kirche ab und richtete den Neubau nach Norden aus. 1842 wurde der Turm abgetragen. Die Neuerrichtung erfolgte vor dem Südportal der Kirche. Anstatt ihn auf ein solides Plattenfundament zu setzen, baute man den Kirchturm teilweise nur auf ein Streifenfundament, wobei die Turmnordseite auf dem festen, uralten romanischen Fundament zu stehen kam. Das ist die Ursache dafür, dass der Turm heute um 37 cm nach Süden geneigt ist. Am Mittwoch der Karwoche 1888 stürzte die Gewölbedecke ein und zerstörte fast die gesamte Inneneinrichtung der Kirche. Heil blieben nur der Ölbergaltar mit der Pieta und die Statue des hl. Wolfgang, die zur Zeit in der Wolfgangskirche zu Regensburg steht. Grund für die Katastrophe war wiederum der Dachstuhl. Er hatte sich gesenkt und das Gewölbe  durchgedrückt. 1890 wurde dann die Kirche im neuromanischen Stil eingerichtet. Bereits 1920 war eine gründliche Innenrenovierung fällig. Dem Geschmack der Zeit folgend, entfernte man 1954 die drei neuromanischen Altäre, die Kommunionbank, die Kanzel und viele Heiligenfiguren. Alles wurde schlichtweg verheizt. Vom Turm erklingen vier Glocken, gefertigt in den Jahren 1937 bzw. 1947 von der Gießerei Hamm, Regensburg. Bei der Innenrenovierung 1983 - 1986 wurden Wandgemälde aus dem 19. Jh. freigelegt. Baubeschreibung und Ausstattung: Die Kirche ist dem hl. Nikolaus geweiht. Er thront über dem Hauptaltar und stammt von Karl Mauermann (1954), ebenso die Statue der Gottesmutter als Königin. Alle Altäre sowie die Kanzel sind einfache Schreinerarbeiten ohne kunstgeschichtlichem Wert. Das letzte Glasfenster ist den im 1. Weltkrieg Gefallenen und Vermissten der Pfarrei gewidmet. Die Ölberg Seitenkapelle hat ihren Namen von zwei Wandbildern, auf denen ursprünglich die Todesangst Jesu auf dem Ölberg dargestellt war. Auf dem barocken Alter dieser Kapelle ist eine Pieta zu sehen. Das kirchengeschichtlich Wertvollste in der Pentinger Kirche dürfte die Stiftungstafel an der Rückwand rechts sein. Sie zeigt den Gekreuzigten mit Maria und Johannes unter dem Kreuz. Darunter stehen neun betende Personen in historischen Gewändern. Es sind die Namen der Familie Ziegler aus Penting, welche die Kapelle neu malen und setzen haben lassen. Bildnachweis: Stadt Neunburg vorm Wald - Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Kirchen und sakrale Bauten
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St. Barbara auf dem Eixlberg
Die Wallfahrtskirche St. Barbara auf dem Eixlberg mit seiner Klause ist ein gern besuchter Ausflugsort. Über die Entstehung der Wallfahrtskirche herrscht die Sage, daß das Bild der heiligen Barbara, das im Walde an dieser Stelle gefunden und in der Kirche zu Pfreimd beigesetzt wurde, immer wieder dahin zurückkehrte. Deshalb ließ der Landgraf Ulrich II. von Leuchtenberg, als er zu Pfreimd residierte, an diesem Platz im Jahre 1342 eine Kapelle errichten, wohin nun das Bild in feierlicher Prozession gebracht worden. Schon damals wurde diese Kapelle, besonders von den Bewohnern der Landgrafschaft Leuchtenberg, — deren Hauptort Pfreimd gewesen war — fleißig besucht und reichlich beschenkt. Doch schon in den ersten Jahren des dreißigjährigen Krieges am 4. Dezember 1621 wurde von den Mansfeldischen Soldaten und dem Weinbergischen Regimente nicht nur die Stadt geplündert, sondern auch die Kapelle auf dem Euxlberge niedergebrannt. Im Jahre 1625 war diese Kapelle in einem etwas größeren Umfang wieder hergestellt und im Jahre 1647 mit einer großen und kleinen Glocke versehen, welche der Herzog Albert von Bayern und seine Gemahlin Mechtild zur Ehre der heil. Barbara gießen ließen. Um die zu jener Zeit abgenommene Andacht und den Wallfahrtsbesuch wieder zu beleben, wurde auf Befehl des Herzogs und Landgrafen Maximilian Philipp gegenwärtige Kirche gebaut. Bildnachweis: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald - Landkreis Schwandorf - St. Barbara-Kirche auf dem Eixlberg bei Pfreimd Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Kirchen und sakrale Bauten
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