Hier begeben sich drei Musikerpersönlichkeiten, die den Tango argentino in seiner ganzen emotionalen Tiefe und kammermusikalischen Raffinesse erlebbar machen:
Carlos Nozzi, ehemaliger Cellist von Astor Piazzolla, der peruanische Pianist und Komponist Gustavo La Cruz sowie Susanne Hofmann an der Violine. Im Zentrum des Programms stehen Astor Piazzollas berühmte „Cuatro Estaciones Porteñas“ – die „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“. In diesen Werken verbindet Piazzolla Elemente des traditionellen Tangos mit klassischer Kammermusik, Jazz und leidenschaftlicher Rhythmik zu einer unverwechselbaren Klangsprache. Ein weiterer Höhepunkt des Abends sind die „Esbozos Latinoamericanos“ von Gustavo La Cruz. Diese Komposition schlägt eine faszinierende Brücke zwischen europäischer Tradition und lateinamerikanischer Musik. Jeder Satz eröffnet eine eigene Klangwelt: Motive aus der OperCarmen werden in eine lateinamerikanisch geprägte Tonsprache verwandelt.
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